Zentrale Aufgaben

Beratung für Eltern, Schulen, Kindertagesstätten und Kindergärten

Die Sonderpädagogik in Baden-Württemberg steht in der Verantwortung, junge Menschen mit Beeinträchtigungen nach dem Subsidiaritätsprinzip auch im allgemeinen Bildungssystem zu beraten und zu unterstützen. Zentrale Aufgabe hierbei ist es, Fähigkeiten und Potenziale von Kindern und Jugendlichen zu fördern, um den Abbau von Benachteiligungen und sozialer Ungleichheit durch den Aufbau von Aktivität und Teilhabe zu ermöglichen. Dieser öffentliche Auftrag kann nur durch eine intensive Kooperation zwischen den beteiligten Institutionen gelingen. Hier ist neben dem maßgeblichen Elternwille im Besonderen das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure gefragt, die mit dem Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen befasst sind.

Das Beratungszentrum Bernhard Galura stellt sich diesem Auftrag mit verschiedenen Wahlleistungen aus den Bereichen der Sonderpädagogischen Dienste und der Sonderpädagogischen Beratungsstelle für Frühförderung.

Eltern, Schulen und Kindergärten sollen im Umgang mit Fragestellungen im Bereich der allgemeinen Entwicklung, bei Lernschwierigkeiten und bei Auffälligkeiten im emotionalen und sozialen Bereich beraten und auf Wunsch auch begleitet werden, um frühzeitig die verschiedenen Formen von Teilhabermöglichkeiten aufzuzeigen, zu erörtern und umzusetzen.
Handlungsleitend soll dabei eine systemisch orientierte Grundhaltung sein, die das Beratungszentrum befähigt, mit allen Beteiligten, basierend auf dem elterlichen Erziehungsplan, Handlungsstrategien zu erarbeiten, die Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung angemessen unterstützen können.